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Das Deutsches Buchbinder Museum ist in die Bereiche „Geschichte der Buchbinderei“, „Materialien und Techniken“, „Historische Bucheinbände“ sowie in den Bereich der „Alten Buchbinderwerkstatt“ unterteilt.

In dem Ausstellungsraum finden sich als einmalige Stücke eine Buchbinder-Innungslade von 1752, eine Zunftkanne von 1655 sowie das Vergoldemusterbuch des Berliner Hofbuchbinders Karl Lehmann aus den 1820er Jahren. Ebenfalls zu sehen sind verschiedene Bucheinbände des 15. bis 21. Jahrhunderts, wie zum Beispiel von Otto Dorfner, Sonnfriede Scholl oder Gotthilf Kurz.

Zu den besonderen Maschinenexponaten zählen eine Fadenheftmaschine aus dem Jahr 1897 sowie eine der ältesten noch funktionierenden Drahtheftmaschinen aus den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Diese außergewöhnlich reiche Sammlung konnte nur zusammen getragen werden, weil sich der Verein „Deutsches Buchbinder-Museum e.V.“ bei seiner Gründung mit einem großen Aufruf zur Aufgabe gemacht hatte, „…alles zu sammeln und zu erfassen, was mit der Buchbinderei zu tun hat und für die Zukunft von Bedeutung sein kann“.

Neben der historischen Darstellung der Geschichte des Handwerks wird in den letzten Jahren vermehrt Wert auf die „lebendige“ Vermittlung des Handwerks gelegt. Vorführungen, Workshops und ein großes museumspädagogisches Angebot vermitteln einen breiten Einblick in das Metier.

Darüber hinaus hat das Museum seit Sept. 2014 einen zweiten Standort

Prüm/Eifel wo das Projekt Lebendiges Museum „Buchbinderei 1600“
im Konvikt  „Haus der Kultur“ eröffnet wurde in dem Projekte rund ums Buch angeboten werden.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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